Technik5 Min. Lesezeit25. August 2026
Tattoo Volt für Schattierung: weiche Verläufe statt harter Kanten
Schattierung lebt von Sanftheit. Wer hier mit Linien-Einstellungen arbeitet, bekommt Flecken statt Verläufen.
Warum Schattieren andere Werte braucht
Beim Schattieren geht es nicht darum, Farbe punktuell zu setzen, sondern sie gleichmäßig zu verteilen. Deshalb arbeiten viele Artists mit etwas weniger Spannung, kürzerem Hub und einer Magnum-Nadel – die Nadel soll die Haut streicheln, nicht stanzen.
Technik ist wichtiger als die Zahl
Für weiche Verläufe zählt vor allem die Bewegung:
- Kreisende oder pendelnde Bewegungen statt starrer Bahnen
- Mehrere leichte Durchgänge statt eines kräftigen
- Farbe in Stufen verdünnen (Graywash) für saubere Übergänge
- Gleichmäßiger, geringer Druck über die ganze Fläche
Häufige Fehler
Zu hohe Spannung erzeugt harte Kanten und reizt die Haut stark. Zu langes Arbeiten an derselben Stelle führt zu Narbenbildung. Weniger ist beim Schattieren fast immer mehr.
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