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Praxis5 Min. Lesezeit3. September 2026

Tattoo nachstechen: Wann es nötig ist und was es kostet

Nach der Heilung fehlt plötzlich eine Linie oder eine Fläche wirkt fleckig. Nachstechen ist in der Tattoo-Welt völlig normal – wichtig ist nur zu wissen, warum es passiert und wann der richtige Zeitpunkt ist.

Warum fallen Stellen aus?

Die häufigsten Ursachen:

  • Zu flach gestochen – die Farbe sitzt nicht in der Lederhaut
  • Zu tief gestochen – die Linie verläuft (Blowout) oder heilt schlecht
  • Schwierige Körperstellen wie Hände, Füße, Finger oder Ellenbogen
  • Fehler in der Nachsorge: Schorf abgekratzt, Sonne, Schwimmbad, Sauna
  • Sehr empfindliche oder stark beanspruchte Haut

Wann sollte nachgestochen werden?

Warte, bis das Tattoo vollständig abgeheilt ist – in der Regel vier bis sechs Wochen. Vorher lässt sich nicht beurteilen, was wirklich fehlt. Danach kann dein Artist gezielt einzelne Stellen auffrischen.

Was kostet das Nachstechen?

Viele Studios bieten ein einmaliges Nachstechen innerhalb weniger Monate kostenlos oder zu einem kleinen Pauschalpreis an – vorausgesetzt, die Nachsorge wurde eingehalten. Bei größeren Nacharbeiten gilt der normale Stundensatz. Frag am besten direkt beim Termin nach der Regelung.

So vermeidest du Nacharbeiten

Als Kunde: Folie und Reinigung wie besprochen, keine Sonne, kein Schwimmbad, nichts abkratzen. Als Artist: konstante Arbeitstiefe, richtige Nadelwahl, saubere Maschinenführung und eine klare Nachsorge-Beratung nach jedem Termin.

Tiefe kontrollieren – das lernst du im Seminar

Die richtige Arbeitstiefe ist der häufigste Grund für Nacharbeiten. Genau das trainierst du bei LAKIMII über zwei Tage auf Kunsthaut, mit direktem Feedback von Profi-Artists, bis das Gefühl sitzt.

Du willst von Anfang an sauber und in der richtigen Tiefe arbeiten? Das lernst du im LAKIMII Fundamentals-Seminar.

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