Tattoo Nadelgrößen erklärt: Codes, Durchmesser und Einsatzgebiete
Nadelbezeichnungen wirken auf den ersten Blick wie ein Geheimcode. Dabei folgen sie einer klaren Logik – einmal verstanden, findest du die passende Nadel in Sekunden.
So liest du den Nadelcode
Beispiel 1207RL: Die ersten beiden Ziffern stehen für den Nadeldurchmesser (12 = 0,35 mm), die nächsten für die Anzahl der Nadeln (07 = sieben), der Buchstabencode für die Anordnung (RL = Round Liner).
- 08 = 0,25 mm – sehr fein, typisch für Fineline
- 10 = 0,30 mm – fein, weicher Farbfluss
- 12 = 0,35 mm – Standard, kräftiger Farbfluss
- RL = Round Liner, RS = Round Shader, M1/RM = Magnum, CM = Curved Magnum
Welche Größe wofür?
Feine Linien und Details gelingen mit kleinen Round Linern (z. B. 1003RL oder 1205RL). Kräftige Outlines profitieren von größeren Linern. Für Schattierung und Flächen sind Magnums die erste Wahl – je größer die Fläche, desto größer die Nadel.
Durchmesser beeinflusst den Farbfluss
Ein größerer Durchmesser transportiert mehr Farbe und arbeitet schneller, verzeiht aber weniger. Ein kleinerer Durchmesser ist präziser, braucht dafür mehr Durchgänge. Wer das versteht, muss weniger nacharbeiten.
Nadelkunde ist fester Bestandteil des LAKIMII Fundamentals-Seminars – inklusive Praxis, damit du den Unterschied selbst spürst.
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