Tattoo Ausbildung: Wege, Voraussetzungen und Alternativen
Tätowierer ist kein staatlich geregelter Ausbildungsberuf. Das bedeutet nicht, dass es keine Wege gibt – nur, dass du sie selbst auswählen musst.
Die üblichen Wege
In der Praxis führen vor allem drei Wege ins Tätowieren:
- Praktikum oder Lehrzeit in einem Studio – praxisnah, aber schwer zu bekommen und oft unbezahlt
- Intensivseminare mit Praxisanteil – schneller Einstieg mit strukturiertem Curriculum
- Autodidaktisch mit Onlinematerial – günstig, aber ohne Korrektur und ohne Nachweis
Was rechtlich verlangt wird
Für gewerbliches Tätowieren brauchst du in Deutschland eine Gewerbeanmeldung und musst deinen Betrieb beim Gesundheitsamt anzeigen; ein Hygienenachweis wird erwartet. In der Schweiz regeln die Kantone die Anforderungen. Erkundige dich immer bei der für dich zuständigen Stelle.
Worauf du bei einem Anbieter achten solltest
Praxisanteil statt reiner Theorie, kleine Gruppen, erfahrene Artists vor Ort, Hygieneinhalte, Zertifikate – und vor allem: Betreuung nach dem Kurs. Der Unterschied zwischen einmal ausprobieren und wirklich lernen entsteht in den Wochen danach.
Das LAKIMII Fundamentals-Seminar kombiniert zwei intensive Praxistage mit Tattoo- und Hygiene-Zertifikat sowie lebenslanger Betreuung.
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